Christopher Kloeble:  Meistens alles sehr schnell

"Meistens alles sehr schnell" - dieses Buch las sich schnell, denn die Geschichte um Fred, Albert und all die anderen ist äußerst spannend von Christopher Kloeble erzählt worden.

Fred ist Alberts Vater und Albert Freds Sohn - oder vielleicht doch icht? Auf jeden Fall ist Albert auf der Suche nach seiner Mutter, aber Fred ist ihm bei der Suche keine große Hilfe. Er ist ein erwachsenes Kind, ein Klöble.

Christopher Kloeble erzählt seine Geschichte auf zwei Ebenen. Abwechselnd geht es um Albert und parallel dazu wird aus der Sicht einer der Figuren die Geschichte von Alberts Vorfahren erzählt. Geschickt, ohne zu langweilen führt Kloeble beide Erzählstränge zusammen und löst das Geheimnis der Beziehungen zwischen allen Figuren auf und diese Auflösung ist keineswegs so vorhersehbar, wie man zu Beginn des Buches noch dachte. Mit seiner Art und Weise zu schreiben, schafft Kloeble eine manchmal düstere, manchmal seltsam ferne Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.

"Meistens alles sehr schnell" ist ein aus dem Rahmen fallendes, dass Leben bejahendes Buch!

dtv, ISBN 978-3-423-24901-0, Preis 14,90 Euro

 

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