Andreas Kusch (Hrsg.)  Liebe, ich will dich lieben

Beten soll auch unter Jüngeren wieder in sein. Andreas Kusch hat in seinem Buch Gebete aus den letzten 2000 Jahren gesammelt und sortiert. Es ist nicht sein erstes Buch zum Thema Beten. Unter jedem Gebet steht der Verfasser, seine Lebensdaten und sein Beruf. Dies ist wichtig für die zeitliche Einordnung, denn einigen Gedichten merkt man deutlich ihr Alter und die auf uns sehr fremde Sprache an.

Kusch erläutert kurz und knapp wie man mit solchen Texten umgehen kann. Einiges mag theoretisch klingen, muss aber gelesen werden um die nächsten Schritte zu verstehen. So gibt der Herausgeber Andreas Kusch wertvolle Tipps um ein zunächst fremdes, vormuliertes Gebet zu verinnerlichen. Anfangs mag es ein wenig kindisch klingen, wenn er empfiehlt auf einem Blatt Papier die eigene Beziehung zu Gott darzustellen. Überwindet man sich jedoch und folgt Kusch, entfalten Gedichte eine ungeahnte Kraft, die widerum eine völlig neue Qualität des Gesprächs zwischen Gott und mir selbst ermöglicht.

Es gibt in diesem Buch Gebete mit denen ich überhaupt nicht klar komme, die lasse ich einfach links liegen. Sehr gut gefällt mir an diesem Gebetsbüchlein mit Lesebändchen, dass alle Gebete Gruppen zugeordnet wurden, die gleichsam die persönliche Beziehung des Beters zu Gott darstellen. Es ist schön zu beobachten wie immer enger und inniger das Verhältnis wird und wie sich dies in der Sprache ausdrückt.

Für alle die beten, genau das Richtige!

SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26468-5, Preis 12, 95 Euro

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