Rolf Gompertz:  Jesus mein jüdischer Bruder

 

Der heute in den USA lebende praktizierende Jude Rolf Gompertz sagt selbst: "Ich will mit diesem Buch zum Verständnis zwischen Juden und Christen beitragen, damit wir in gegenseitigem Respekt nebeneinander in Würde und Frieden leben können."
 
Einmal mehr höre ich das Jesus Jude war. Es ist nicht neu für mich, aber immer wenn ich es wieder einmal höre, frage ich mich ob ich wohl je in meinem Leben wirklich einem Juden begegnet bin.
 
Sehr lebendig erzählt der Autor in seinem Buch das mit der Kreuzigung Jesu endet, aus dem Leben des Messias. Rolf Gompertz sagt an dieser Stelle: "Mit der Zeit entfernten sich Judentum und Christentum voneinander. Sie trennten sich. Wie das geschah und warum, das ist eine andere Geschichte."
 
Der Autor will nicht den Verlauf der Geschichte zurückdrehen, aber er will Brückenbauer zwischen Juden und Christen sein. Der Holocaustüberlebende weiß nur zu gut, dass man weder damals zu Jesu Zeiten, noch die Geschichte von vor 70 Jahren zurückdrehen kann.
 
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Nikolaus Schneider formulierte es im Geleitwort so: "Er (der Autor) versteht seine Arbeit zugleich als eine Stärkung seines Glaubens an die Überwindung von Verfolgung und Unterdrückung durch den Geist - im heidnischen Rom damals wie im Nazi - Deutschland des 20. Jahrhunderts."
 
Unter diesem Gesichtspunkt liest sich dieser Roman wie ein Vermächtnis all derer die Auschwitz und Dachau, Treblinka und Bergen-Belsen überlebten. Mir ist beim Lesen bewußt geworden, dass Jesus das Bindeglied zwischen Juden und Christen ist. Wenn wir Jesus verleugnen, nichts mehr von ihm wissen wollen, dann ist der Friede in Gefahr.
 
Christian  Döring
 
Aussat, ISBN 978-3-7615-575-25, Preis 14,90 Euro
 

http://www.amazon.de/Jesus-j%C3%BCdischer-Bruder-Rolf-Gompertz/dp/3761557523/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1272112739&sr=8-1

 

 

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