Susanne Aernecke:  Irgendwas muss dran sein . . .

 

Die Autorin dieses Buches glaubt:  " . . . dass unsere Gesellschaft Gott mehr denn je braucht - aber auch Menschen, die ihm vertrauen, die dem, was Jesus in so vollendeter Form vorgelebt hat, auf ihre Weise folgen."

Mit Christian Führer bringt Susanne Aernecke ein prominentes Beispiel dieser Menschen. Der Leipziger Pfarrer war einer der wenigen die den Anfang in der DDR machten, gegen den Strom schwammen und mit den Montagsgebeten begannen, die dann in der friedlichen Revolution ihren Höhepunkt fand.

Eine Person die nun auch auf dem Weg der Nachfolge wandelt, traf die Autorin auf dem Münchner ökumenischen Kirchentag. Punklady Nina Hagen ist bei Gott angekommen und macht ihn an vielen Orten zum Thema. Es war ein langer Weg und Nina erzählt davon. Vor vielen Jahren saß die Suchende in Polen in einer Kirche, jetzt ist sie angekommen.

Alle Persönlichkeiten in diesem Buch haben Gott für ihr Leben entdeckt. Sie reden über ihn und haben eine breite Öffentlichkeit, auch außerhalb von Kirchenmauern reden sie über Gott, machen ihn zum Thema in unserer Gesellschaft, sorgen somit dafür, dass er im Bewußtsein der Menschen bleibt. Wir 'guten alten' Christen sollten uns nach diesem Buch fragen lassen, wann wir das letzte mal außerhalb von Kirchenmauern etwas vom lieben Gott erzählt haben - Möglichkeiten gibt es täglich für jeden!

So kann dieses Buch auch unter dem Aspekt der Signalwirkung gelesen werden - machen wir also Gott zum Thema - überall !

 

Christian  Döring

 

adeo, ISBN 978-3-942208-19-2, Preis 17, 99 Euro

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