Dorothee Heck:  Eine Villa in Bella Colina

 

Was uns die 34 jährige Fremdsprachenkorrespondentin aus Ludwigshafen am Rhein hier präsentiert, ist ein Roman in deren Mittelpunkt  die über 30 jährige Pia steht.

Auf der Sonneninsel Mallorca hat sie ihre große Liebe, den Immobilienmakler Daniel gefunden. Eine Arbeit und ein Haus auf der Insel rundeten das Glück ab. Als sie allerdings ihrem Lebensgefärten von ihrer Schwangerschaft erzählt, scheint das Glück zu Ende zu sein. Für Daniel sind Kinder in seiner Lebensplanung nicht vorgesehen.

Daraufhin geht Pia zurück nach Deutschland. Zu ihrer Großtante geht sie und übernimmt dort zunächst die Pension der alten Dame, da diese eben ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Großtante und einem Gast der Pension vertraut sich Pia an. Beide beglückwünschen Pia zu ihrem Kind.

Mit Georg, dem Musiker, könnte sie sich sogar eine gemeinsame Zukunft vorstellen und der wäre Pias Kind auch gern ein guter Vater. Aber noch hängt Pia trotz allem auch noch an Daniel. In diese Situation hinein fährt Pia zu ihrem Klassentreffen und sieht sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Bei Dorothee Heck spürt man die Liebe zu Mallorca. Einiges in ihrer Geschichte wirkt noch etwas konstruiert, geschieht gerade, weil die Autorin kurz davor noch schnell die Möglichkeiten dazu geschaffen hat. Meiner Meinung nach sind das normale Startschwierigkeiten einer Nachwuchsautorin.

Dorothee Heck sollte unbedingt weiterschreiben. Es gibt leider nur sehr wenige deutsche christliche Autoren die Geschichten erzählen können, ohne ihren pädagogischen Zeigefinger in der Hosentasche zu belassen. Dies beherrscht die Autorin. Der Verlag sollte gerade solche Autoren fördern, die Leser werden es danken.

 

Christian  Döring

 

SCM Hänssler, ISBN 978-3-7751-5241-9, Preis 12, 95 Euro

Nach oben