Markus Hengstschläger:  Die Durchschnittsfalle

Sind Sie auch so einer, der ja nicht auffallen will?

Markus Hengstschläger meint, dass sei eine grund falsche Ausgangsposition. In der Zukunft werden immer mehr die gebraucht die nicht der Durchschnitt sind. Von den Normalos gibt es schon genug, aber wer sagt eigentlich was normal ist?

Der Autor, übrigens ein Doktor der Gnetik, sagt es wissenschaftlich: "Genetisch gibt es keinen Durchschnitt". Interessant wird der Autor besonders da wo er feststellt: dass es eben nicht nur auf die Gene des Menchen ankommt. Hengstschläger meint: der Mensch "ist das Produkt der Wechselwirkung zwischen Genetik und Umwelt". Komischerweise verringert sich auch die Zahl der Gene ständig. Als der Autor noch studierte lehrte man ihn, es gäbe über 100 000, dazwischen meinte die Wissenschaft dann, oh nein es sind nur 40 000 und heute hat sich die Wissenschaft selbst auf 22 500 Gene herunterkorrigiert.

Hengstschlägers Buch ist breit angelegt, streift Kunst, Sport, Politik und Wissenschaft. Sein Buch ist ein Plädoyer für das was auffällt. Für das was sich eigenständig zu Wort meldet und der Autor begründet vorrausschauend warum es wichtig ist kein Normalo zu sein.

Bloß keine Angst vor der Wissenschaft, das Buch liest sich gut, jeder wird die Botschaft von Markus Hengstschläger verstehen!

Ecowin, ISBN 978-3-711-00022-4, Preis 21, 90 Euro

 

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