Hans Fricke:  Der Fisch, der aus der Urzeit kam

 

1938 war ein Fisch wieder aufgetaucht, von dem die Wissenschaft annahm, dass er seit mindestens 65 Millionen Jahren ausgestorben war. Damit war die Liebe des Autors zum Quastenflosser geboren.

Dieser Fisch ist nicht einer von vielen. Er ist 1, 5 Meter lang und gewissermaßen ein Urahn von uns Menschen. Er ist das Bindeglied der Fische zu uns vierbeinigen Wirbeltieren.

Hans Fricke berichtet wie er seine Unterwasserexpeditionen vorbereitete, erzählt von seinen Erlebnissen unter Wasser, der Leser hört förmlich den Pioniergeist des Wissenschaftlers der einen Großteil seines Lebens für den Quastenflosser lebte.

Eine Vielzahl von Fotos zeigen sehr authentisch wie Fricke sich den Lebensorten des Quastenflossers näherte und auch das Objekt der Begierde ist gut zu sehen. Schade nur, dass die Fotos sehr klein sind, aber sicher ist dies ein Opfer an die Fototechnik jener Jahre.

Keinesfalls ist dieses Buch eine streng trockene - wissenschaftliche Arbeit. Für mich ist dieses Buch das Vermächtnis des Quastenflosserpapas Hans Fricke.

Sehr viel persönliches und Geschichten rund um die wissenschaftliche Arbeit herum hat der Autor aufgeschrieben und somit ist dieses Buch eine für sicher sehr viele Leser äußerst interessante "Jagd nach dem Quastenflosser" geworden, die ich nur empfehlen kann. Als Laie waren die Texte gut verständlich.

 

Christian  Döring

dtv, ISBN 978-3-423-34616-0,  Preis 14,90 Euro

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