Peter Haff:  Der blaue Spiegel

 

Dieser Roman beschreibt wie ein erwachsener Sohn versucht seinen Vater kennenzulernen. An dem Tag, an dem der steinreiche Kunsthändler Henry Wallburk ermordet wurde, beginnt für die Polizei, aber auch für den Sohn Rob die Motivsuche.

Rob war seinem Vater nie wirklich nahe gekommen. Jetzt da sein Vater im Aqarium seines Hauses tot gefunden wurde beginnt die Spurensuche. Zunächst findet sich keine Spur. Nichts wurde aus dem Haus des Kunsthändlers entwendet. Nur so ganz nebenbei stellt Rob, nachdem er seit Jahren zum ersten Mal sein Kinderzimmer betritt, fest, dass seine Schildkröte verschwunden ist.

Immer dringlicher stellt sich die Frage nach den Tätern. Der Kommissar geht von mindestens zwei Tätern aus. Und immer wieder kommt die Schildkröte mit ins Spiel.

Sie ist kein billiges Spielzeug aus Taiwan oder Hongkong. Sie stammt aus Ptolemäischer Zeit, aus Ägypten und ist weit über 2000 Jahre alt. Als Rob das Schließfach seines Vaters in einer Züricher Bank öffnet, findet er seine Schildkröte verstümmelt vor. Hat sie jemand angebohrt um ihr Proben zu entnehmen?

Was hat diese Schildkröte mit dem Mord an Henryk Wallburk zu tun? War sein Tod gar ein religiöser Opfertod?

 

Christian  Döring

 

Luchterhand, ISBN 978-3-630-62188-3, Preis 10, 00 Euro

 

 

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